Zur aktuellen Situation
16.06.11 (Allgemein)
Es geht weiter…
Am 15.06. schrieben wir an dieser Stelle: “Die Geschäftsführung von KoALA sieht sich momentan gezwungen, dem Betriebsrat und den MitarbeiterInnen vorzuschlagen, möglichst alle Arbeitsverhältnisse zum Ende des Jahres auslaufen zu lassen. Daher wird dem größten Teil der MitarbeiterInnen zu kündigen sein”. Zugleich schrieben wir, dass für Alternativen offen sind, wenn sie bestimmte Rahmenbedingungen im Blick haben.
Seitdem hat sich einiges getan. Insbesondere fand ein von uns so nicht erwartetes Ausschreibungsverfahren für Arbeitsgelegenheiten statt, an dem wir uns beteiligt haben. Wir haben den Zuschlag für 155 Plätze bekommen. Zuletzt hatten wir 252 Stellen und davor über 400.
Leider wurde viele unserer Projekte abgelehnt. Davon alle handwerklichen Projekte wie Tischlerei, Garten- und Landschaftsbau und Haustechnik. Auch die Strandläufer wurden nicht weiterbewilligt. Daraufhin hat sich jetzt aus den Strandläufern heraus ein Verein gegründet, der ehrenamtlich, d.h. ohne jede Bezahlung weitermachen will, weil die Menschen keine Lust haben zurück aufs Sofa zu müssen.
Das Projekt KunstNah wurde ebenfalls nicht weiterbewilligt. Die schlimmste Kürzung betrifft das Projekt La Cantina/Suppenküche. Die hier beantragten 25 Stellen wurden nicht bewilligt. Zurzeit bemühen wir uns mit sehr viel Hilfe und Unterstützung von Kommunalpolitik, Bezirksamt und Bürgerschaftlichen Engagement um eine Zukunftsperspektive, damit dieses Armutsbekämpfungsprojekt weitermachen kann.

